Eingabe der persönlichen Daten - Programmlizenzierung
Eingabe des eigenen Standortes
Internetzugriff und Zeiteinstellung der PC – Uhr
Keplerdaten gleich nach dem Start eines neuen Satelliten
Sortieren der Satellitenlisten
Aktuelle Daten des gewählten Satelliten
Vorschau Auf- und Untergangszeiten
Hörbarkeitsvorschau (für einen Satelliten)
Hörbarkeitsvorschau (für alle Satelliten der gewählten Liste)
Verbindungsmöglichkeit zu einem anderen Standort
Anzeige der Antennenrichtung und Antennensteuerung.
Automatische Antennensteuerung mit HaSI (HalloSat Interface)
Anfahren fest vorgegebener Rotorstellungen
Darstellung der Dopplerfrequenz
Parameterblätter für Arbeitsfrequenzen
Verwendung eines Downkonverters
Steuerung des Funkgerätes – CAT
Frequenzeinstellung mit dem Mausrad
Funktionsprinzip der Restfehlerkorrektur
Aktivieren der Restfehlerkorrektur
Aufzeichnung der Restfehlerkorrekturkurve
Eine zwingende erste Eingabe in HalloSat ist die Eingabe des eigenen Standortes. Dies ist erforderlich, um die Berechnungen korrekt für den eigenen Standort durchzuführen. Ich empfehle, die Eingabe der Benutzerdaten dieser Hilfe komplett zu bearbeiten. So werden auch gleich einige Grundeinstellungen vorgenommen.
Hier werden Daten vorgegeben für:
- die Benutzerdaten und -freischaltung
- den Benutzerstandort
- die Auswahl der gewünschten Satelliten und den Download von Keplerdaten
- die CAT – Steuerung
- Nutzung des Internets und Stellen der PC - Uhr
Alle diese Punkte sind unter dem Hauptmenüpunkt „Benutzer“ und durch Klick auf den entsprechenden Tabulator des neuen Fensters erreichbar (Ausnahme: Einstellung der Zeitzone unter WINDOWS).

Eingabe der persönlichen Daten - Programmlizenzierung
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Tabulator: „Benutzer“. Das Fenster unter dem Reiter „Benutzer“ dient zur Eingabe der persönlichen Daten. Aus diesen Daten wird die Benutzernummer zur Freischaltung des Programms errechnet. Nach Eingabe wird die Taste „Registrieren“ angeklickt (im Bild nicht mehr sichtbar). Danach ändert sich die Anzeige, die Daten können jetzt nicht mehr verändert werden. Gleichzeitig wird eine Email generiert, die diese Daten zur Registrierung an mich übersendet. Voraussetzung für die automatische Übersendung ist, dass der Internetzugriff von HalloSat aus möglich ist und nicht eines der Schutzprogramme (Firewall, Virenscanner, …) das verhindert. Wenn Sie HalloSat über die Testzeit hinaus benutzen wollen, dann: überweisen Sie 30 € auf das Konto:
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Bei Verwendung einer HaSI – Rotorsteuerung besteht die Möglichkeit der automatischen Satellitenverfolgung. Jeweils eine Minute vor dem Start ertönt ein akustisches Signal. Die Häufigkeit der Wiederholung dieses Signal kann unter „akustische Meldung“ vorgegeben werden (Hauptmenüpunkt „Benutzer“, dann Reiter „Benutzer“). |
Freischaltung des Programms
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Tabulator: „Benutzer“. Nach Eingang der Daten und der Überweisung übersende ich Ihnen die Benutzernummer, die dann zur endgültigen Freischaltung wie folgt eingegeben werden: Durch Klick auf „Reg.-Nummer“ öffnet sich ein Fenster. Dort wird die Nummer eingetragen und dann durch Klick auf „Übernehmen“ bestätigt. HalloSat ist jetzt frei geschaltet. Unbedingt beachten: Die Freigabenummer wird aus den persönlichen Daten errechnet. Das setzt voraus, dass bei einer neuen Installation, z.B. auf einem neuen Rechner, die Daten exakt so eingegeben werden, wie sie mir übersandt wurden. Ich sende aus diesem Grunde mit der Benutzernummer auch immer den Datensatz zurück! |
Eingabe des eigenen Standortes
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Tabulator: „Standort“. Hier muss der eigene Standort eingegeben werden, denn sonst fehlt der Bezug für alle Berechnungen. Dies kann sowohl in Grad, Minuten und Sekunden als auch – wahlweise – in dezimaler Form oder auch als QTH – Locator erfolgen. Gleich wie die Eingabe vorgenommen wird, HalloSat errechnet immer die jeweils anderen Daten. Die Eingabe des Locators ist die ungenaueste. Hier wird als Standort die Mitte des Locatorfeldes angenommen. Der Standortfehler kann dann bis zu ca. 3,5 km betragen. Für die Berechnung der Auf- und Untergangszeiten der Sonne wird die Dämmerungsphase berücksichtigt. Hier unterscheidet man folgende vier Varianten: - Der Sonnenaufgang = 0° Elevation - Die zivile Dämmerungsphase, sie beginnt bei –6° Elevation - Die nautische Dämmerungsphase, sie beginnt bei –12° Elevation - Die astronomische Dämmerungsphase, sie beginnt bei –18° Elevation Die gewünschte Berechnungsbasis kann hier vorgewählt werden. |
Auswahl der Keplerelemente
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Tabulator: „Keplerdaten“. Beim Datendownload von Space Track werden mehr als 9000 Datensätze geladen. Dieses Fenster ermöglicht die Auswahl der gewünschten Daten. Durch Klick auf einen der Satelliten in dieser Liste kann - der Satellite gelöscht werden - der Name des Satelliten geändert werden Soll ein neuer Satellite zu dieser Liste hingefügt werden, dann wird auf „neuer Eintrag“ geklickt und die Katalognummer des Satelliten eingegeben. Der Name erscheint dann sofort automatisch, wenn die Auffrischung der Keplerdaten immer von Space Track erfolgt ist. Erscheint kein Name, sondern die Anzeige „unbekannt“, dann ist die eingegebene Katalognummer nicht in der aktuellen Liste der Keplerdaten vorhanden.
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Daten für die CAT – Steuerung
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Tabulator: „CAT - Daten“. HalloSat kann Icom Geräte, den Yaesu FT736, Yaesu FT847 und Kenwood TS2000 fernsteuern (Details hierzu unter dem Punkt „Steuerung des Funkgerätes – CAT“, „Parameterblätter für Arbeitsfrequenzen“ und in getrennten gerätespezifischen Hilfedateien). Dazu müssen im Benutzerdatenmenü einige grundsätzliche Angaben gemacht werden. Als erstes wird die Nummer der verwendeten seriellen Schnittstelle (Comport) angegeben. Dann wird der gerätespezifische Treiber ausgewählt (Bibliothek wählen). Bei den Geräteparametern ist für ICOM – Geräte die entsprechende Geräteadresse anzugeben. Bei allen anderen Herstellern bleibt die Spalte Adr frei! Die Baudrate kann für unterschiedliche Geräte auch unterschiedlich eingestellt werden. Auch das gilt NUR für ICOM – Geräte. Bei anderen Herstellern ist ein Parallelbetrieb mehrerer Geräte nicht möglich. Sollte eine Verbindung über den Satelliten auch unter 0° Elevation noch möglich sein, dann empfehle ich, das Häkchen an dem Punkt „Automatisch CAT Off bei Elevation < 0 deg“ zu entfernen. Die CAT – Steuerung muss dann von Hand deaktiviert werden. |
Zeitangaben
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Externes Programm: WINDOWS Uhr Bei nahezu allen Trackingprogrammen ist die Einstellung der Uhr auf GMT oder die Angabe der Abweichung zu GMT erforderlich. Die Datenausgabe erfolgt dann meistens in GMT. HalloSat entnimmt die Informationen zur Zeitbasis aus dem Betriebssystem. Die aktuell gewählte Zeitbasis steht unter den Standortdaten. Alle Zeitangaben basieren auf dieser Zeitbasis. Wird also ein Satellitenaufgang mit z.B. 16:42 angegeben, dann ist das MEZ, wenn MEZ gewählt wurde. Auch die Umschaltung von Sommer- auf Winterzeit und umgekehrt, erfolgt automatisch. Sollen die Zeitangaben in UTC erfolgen, so muss WINDOWS auf UTC gestellt werden! Hier ist unbedingt zu beachten, dass dann die Zeitzone „(GMT) Casablanca, Monrovia“ gewählt wird. Nur diese Zeitzone kennt keine Sommerzeit. ALLE anderen Zeitzonen schalten zur Sommerzeit um! WICHTIG: Insbesondere bei der Benutzung der CAT – Steuerung muss die PC – Uhr sehr genau eingestellt sein. Eine Abweichung von wenigen Sekunden macht sich bereits unangenehm bemerkbar. Deswegen bitte regelmäßig die Uhr genau einstellen (z.B. in diesem Programm unter „Internetzeit“ oder besser mit der HalloSat internen Möglichkeit der Zeitkorrektur)! |
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HalloSat benötigt die Keplerdaten im 2Line – Format. Die Daten sind in der Datei „Kepler-2L.txt“ gespeichert. Ist die Liste der gewünschten Satelliten aufbereitet, kann der Download von SPACE TRACK gestartet werden. Voraussetzung dafür ist, dass vorab bei SPACE TRACK eine Anmeldung durchgeführt wurde, also ein Account vorhanden ist. HalloSat lädt jetzt die Gesamtliste der 2-Line Daten, entpackt die Liste und speichert sie unter dem Namen „Kepler-2Li.txt“ in den Ordner von HalloSat. Nach dieser Aktion wird ein Neustart von HalloSat durchgeführt. Dabei übernimmt HalloSat aus der Gesamtliste nur die gewünschten Daten. Siehe auch „Sortieren der Satellitenlisten“. Außerdem bietet HalloSat auch den Download der AMSAT - Daten an. Wird diese Downloadmöglichkeit genutzt, so wird die Liste der Satelliten automatisch auf die AMSAT – Liste angepasst. Ich empfehle jedoch, die Daten direkt von SPACE TRACK zu laden. Das hat den Vorteil, dass man Zugriff auf alle Satelliten hat, auch auf die Cubesats, die in der AMSAT – Liste nicht enthalten sind. Wird der Punkt „Oscar News von HB9SKA laden“ angeklickt, dann werden die News in die Kommentare zu den einzelnen Satelliten geladen. |
Gleich nach dem Start eines Satelliten werden
vorausberechnete Keplerdaten veröffentlicht. Ein solcher Datensatz kann in
eine Datei namens
„NewSat.txt“
in dem Ordner von HalloSat gespeichert werden. HalloSat wird diesen Datensatz
beim Start lesen und in die Satellitenliste „Rest and New“
ganz rechts einsortieren, was natürlich beliebig geändert werden
kann. Bedingung für diesen Datensatz ist, dass
die Katalognummer logisch ist und NICHT bereits für einen anderen
Satelliten vergeben wurde. Sobald der Satellit in der Liste von
SPACE TRACK oder der AMSAT vorhanden ist, muss die Datei „NewSat.txt“
gelöscht werden!
Die Berechnung des Squintwinkels (und des MA-Wertes) war nur für AO-40 von Bedeutung, ist also (im Moment) ein Relikt aus vergangener Zeit. Ich lösche es nicht aus dem Programm, denn man weiß ja nie …
Eingabe von ALON und ALAT
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Durch Klick auf den Hauptmenüpunkt Parameter erscheint ein Fenster, in dem die Daten für die Berechnung des Squintwinkels eingegeben werden können. Benötigt werden ALON und ALAT. Gibt es für diese Werte ein Bezugsdatum, dann sollte das benutzt werden, wenn nicht, dann bleibt das Datumsfeld leer, HalloSat rechnet dann mit dem Tagesdatum. Diese Berechnung wurde nur für AO-40 benutzt. Um die Berechnung zu aktivieren, muss das Feld „Squintberechnung EIN“ angeklickt werden, sonst werden die Daten nicht benutzt.
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MA – Werte
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Bei wenigen Satelliten ist es so, dass der Transponder zu einem bestimmten MA – Wert eingeschaltet und zu einem anderen wieder ausgeschaltet wird, oder dass andere Funktionen umgeschaltet werden. Ist ein solcher Fall gegeben, dann können diese Werte in dem Parameterblatt vorgegeben werden. HalloSat berücksichtigt dann diese Werte bei der Berechnung der Auf- und Untergangszeiten. Soll eine Berücksichtigung nicht erfolgen, dann müssen die Werte auf „0“ und „256“ eingestellt werden (Voreinstellung).
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Sicher sollen nicht alle Satelliten gleichzeitig angezeigt werden. Aus diesem Grunde gibt es die Möglichkeit der Verteilung der Satelliten in einzelne Gruppen. Beim Einlesen der Keplerdaten werden Satelliten, die bisher nicht bekannt waren, in die Liste ganz rechts außen einsortiert. Die folgende Darstellung wird durch einen Mausklick auf den Hauptmenüpunkt „Listen“ erreicht.

Jeweils eine dieser Gruppen kann angewählt werden und wird dann berechnet und angezeigt. Die Titel der einzelnen Listen können nach Belieben jederzeit geändert werden. Ich bitte dabei zu beachten, dass die Liste ganz rechts außen die Satelliten enthält, die keiner anderen Liste zugeordnet wurden. Hier werden auch neu eingegebene Satelliten eingetragen. Ferner ist diese Liste als „Mülldeponie“ gedacht. Soll ein Satellit in einer anderen Liste geführt werden, dann wird der Satellit einfach mit der Maus in die entsprechende Liste verschoben (Drag and Drop).
Die zurzeit aktivierte Liste ist durch einen gelblichen Farbhintergrund gekennzeichnet. Durch einen Klick auf einen Satelliten wird die zugehörige Liste aktiviert und auch gleichzeitig der angeklickte Satellit ins Zentrum der Beobachtung gebracht (fokussiert). Die Listensortierung wird gespeichert.
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Ist eine Satellitenliste ausgewählt, wie im Punkt Sortieren der Satellitenlisten beschrieben, dann erscheint die Liste wie im Bild dargestellt. Der aktivierte Satellit ist schwarz hinterlegt. Die Schriftfarbe des einzelnen Satelliten kann weiß, gelb, grün oder auch blass weiß sein. Die Farben haben folgende Bedeutung: Blass weiß: Der Satellit ist innerhalb des Berechnungszeitraums (1 Tag Vorschauzeit) nicht hörbar. Weiß: Die Zeit bis zum Beginn der Hörbarkeit beträgt mehr als 30 Minuten. Gelb: Die Zeit bis zum Beginn der Hörbarkeit beträgt weniger als 30 Minuten. Grün: Der Satellit ist hörbar. In der letzten Spalte rechts außen wird die maximale Elevation während der Hörbarkeitsphase ausgewiesen. Die Auswahl eine Satelliten erfolgt durch Mausklick. Sind mehr Satelliten in der Liste als dargestellt werden können, dann erscheint am rechten Rand ein Rollbalken. Die Listensortierung erfolgt wahlweise alphabetisch nach Namen oder in der Reihenfolge der Aufgangszeiten. Die Auswahl erfolgt durch Klick auf den Titel „Name“ oder „AOS“. |
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Die erste Zeile zeigt die Zeit bis zum Aufgang, bzw. bis zum Untergang, wenn der Satellit aktuell hörbar ist. In der zweiten Zeile wird der Squintwinkel angezeigt, vorausgesetzt, die dafür erforderlichen Daten sind in das Parameterblatt eingetragen. Der Wert „Speed“ zeigt die Geschwindigkeit relativ zum eigenen Standort an. Ist der Wert negativ, dann sagt das nur, dass sich der Satellit vom eigenen Standort entfernt. Epoche ist das Datum des verwendeten Keplerdatensatzes.
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Unter dem Hauptmenüpunkt „Vorschau“ gibt es 4 Auswahlmöglichkeiten. |
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Hörbarkeitsvorschau (für einen Satelliten)
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Gemeint ist die funktechnische Hörbarkeit des Satelliten. Die Liste zeigt neben den Auf- und Untergangszeiten auch den Azimutwinkel bei Auf- und Untergang. Die Spalte ganz rechts zeigt die maximale Elevation während des Durchgangs. Die Berechnung berücksichtigt die vorgegebenen Hörbarkeitskriterien und weist diese unter im Kopfbereich aus. Mit der rechten Maustaste kann ein Untermenü aktiviert werden, in dem u.a. auch die Anzahl der Tage für die Vorschau bestimmt werden kann.
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Es werden die Vorschauzeiten aller Satelliten der ausgewählten Liste berechnet. Die Sortierung erfolgt nach der Aufgangszeit der Satelliten.
Einige Satelliten, besonders die ISS, sind unter bestimmten Bedingungen sichtbar. Die Vorschau weist die Zeiten aus, zu denen:
- Der Standort des Beobachters im Sonnenschatten ist und
- Der Satellit von der Sonne beschienen wird.
Es werden die Sonnenauf- und Untergangszeiten für den eingetragenen Standort ausgewiesen. Wegen der Dämmerungsphase gibt es hier unterschiedliche Kriterien zur Bestimmung dieses Zeitpunkts. Das sind:
- Der Sonnenaufgang = 0° Elevation
- Die zivile Dämmerungsphase, sie beginnt bei –6° Elevation
- Die nautische Dämmerungsphase, sie beginnt bei –12° Elevation
- Die astronomische Dämmerungsphase, sie beginnt bei –18° Elevation
Gleiches gilt auch für den Sonnenuntergang.
Der gewünschte Wert für die Berechnung kann unter dem Hauptmenüpunkt „Benutzer“ gewählt werden.

In dieser Darstellung ist das Locatorraster eingeblendet und die Flugrichtung aller Satelliten wird angezeigt. Für den ausgewählten Satelliten ist die Bahn einer kompletten Erdumrundung eingezeichnet. Ist die Farbe des Satelliten BLAU, dann befindet er sich im Augenblick im Sonnenschatten, ist sie GELB, befindet er sich im Sonnenlicht.
Die Spur des Satelliten (Footprint) kann 3 Farben annehmen.
Zur Vorausberechnung einer Verbindungsmöglichkeit kann der Standort der Partnerstation mit der linken Maustaste angeklickt werden. Es öffnet sich dann ein zusätzliches Fenster.
Befindet sich der Mauszeiger im unmittelbaren Bereich eines Satelliten, dann ändert sich der Mauszeiger von einem Kreuz in einen Pfeil. Wird dann auf die linke Maustaste geklickt, wird dieser Satellit ausgewählt (fokussiert).
Auswahl der Darstellung
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Wenn sich der Mauszeiger auf der Spurkarte befindet, kann durch Klick auf die rechte Maustaste ein Untermenü aufgerufen werden, in dem verschiedene Möglichkeiten zur Veränderung des Erscheinungsbildes der Karte angeboten werden.
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In der ersten Zeile oberhalb der Spurkarte werden die Fußpunktdaten des Satelliten eingeblendet. Das sind Längen- und Breitengrad, QTH – Locator und Entfernung zum Satelliten, nicht zum Satellitenfußpunkt. Die beiden letzten Spalten sind nur ausgefüllt, wenn sich der Satellit über einem Land befindet. Dann werden Landeskenner und der Name des Landes eingetragen.
In der zweiten Zeile oberhalb der Spurkarte wird die Position der Maus auf der Karte abgebildet. Es gelten die gleichen Kriterien wie für die Satellitenposition, jedoch ist die Entfernung die terristischen Entfernung, entsprechend der Entfernung zum Satellitenfußpunkt.
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Ein Mausklick auf eine beliebige Stelle der Spurkarte kennzeichnet diesen Punkt auf der Erde für weitere Berechnungen. Der Punkt wird auf der Karte markiert. Gleichzeitig wird ein neues Fenster geöffnet, in dem die Daten dieses Punktes ausgewiesen werden.
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Sowohl der Locator als auch die Standortangaben (Länge und Breite) können geändert werden. Entsprechend ändert sich dann die Markierung in der Karte. Im unteren Teil des Fensters werden die Satellitendaten für diesen Standort angezeigt. Sollte es eine Verbindungsmöglichkeit zu diesem Standort über den Satelliten geben, dann erscheint eine Taste mit dem Text „Daten rechnen“. Wird diese Taste angeklickt, erweitert sich das Fenster und es erscheint eine Tabelle mit den Zeitdaten für die Verbindung zu dem gewählten Standort. Zeigt die Maus auf diese Tabelle und wird die rechte Maustaste betätigt, dann kann der Berechnungszeitraum verändert werden, die Liste ausgedruckt werden... Diese Darstellung kann auch durch Eingabe des Locators im Logbuch und anschließendem Druck auf „STRG L“ erreicht werden. Siehe hierzu auch getrennte Hilfe „Logbuch“.
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Zu sehen ist die aktuelle Richtung zu dem Satelliten (weißer Pfeil) und die nächste Hörbarkeitsphase. Die Hörbarkeit startet bei dem grünen Pfeil und endet bei dem roten Pfeil. Start- und Endpfeil berühren hier den Außenrand. Das bedeutet, dass die Elevation bei Auf- und Untergang 0° beträgt. In der Mitte der Hörbarkeitsphase steigt die Elevation an. Das wird durch den größeren Abstand zum Außenkranz sichtbar. Erreicht die Elevation in der Mitte der Phase 90°, dann führt die Linie durch den Mittelpunkt des Diagramms. Wenn man sich vorstellt, von oben auf die Antenne zu schauen, dann ist die Länge der Antenne gleich 0, wenn sie senkrecht nach oben zeigt. Das Bild symbolisiert also einen Blick auf die Antenne. Unterhalb der Grafik wird die aktuelle Richtung zum Satelliten angezeigt. |
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Automatische Antennensteuerung mit HaSI (HalloSat Interface)
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Wird eine HaSI – Rotorsteuerung eingesetzt, dann erscheint das Bild um die aktuelle Antennenstellung erweitert. Der zusätzliche gelbe Pfeil zeigt jetzt die Stellung der eigenen Antenne. Der dunkelrote Hintergrund zeigt an, dass die Antennensteuerung noch deaktiviert ist. Ein Klick mit der Maus auf diese Fläche aktiviert die Steuerung und die Fläche wird grün. Unterhalb der Grafik wird die Stellung der eigenen Antenne zusätzlich angezeigt. Die Pfeiltasten ermöglichen das manuelle Starten der Rotoren, jedoch nur, wenn die automatische Nachführung nicht aktiviert ist (Farbe dunkelrot). Wird auf die Taste „Autostart“ geklickt, dann färbt sich deren Hintergrund grün ein. Nun werden eine Minute vor Aufgang des Satelliten die Rotorsteuerung und die CAT – Steuerung automatisch aktiviert. Gleichzeitig wird HalloSat auf den Bildschirm gebracht, falls es in die Taskleiste verbannt war und es ertönt ein akustisches Signal, dessen Häufigkeit unter „Benutzer“ „akustische Meldung“ eingestellt werden kann. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jedem Aufgang des Satelliten automatisch. Die Rotorsteuerung kann dann nur deaktiviert werden, wenn „Autostart“ ausgeschaltet wird. Es kann gewählt werden, ob zum Untergangszeitpunkt die CAT – Steuerung deaktiviert werden soll oder nicht (siehe hierzu Daten für die CAT – Steuerung )! |
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Hier ist eine Situation dargestellt, die bei Südanschlag des Rotors einen 360° Schwenk der Antenne erforderlich macht (Satellitenaufgang SW, -untergang NO). Die HaSI Steuerung ist für einen maximalen Elevationswinkel von 180° konfiguriert. Unter diesen Gegebenheiten steuert HalloSat die Antenne abhängig von den eigenen Gegebenheiten - im Flipmodus - unter Berücksichtigung des Antennenöffnungswinkels - unter Berücksichtigung des Schwenkbereichs der Azimutantenne
Im Vergleich zur vorhergehenden Darstellung ist hier das Feld „Autostart“ grün hinterlegt. Jetzt wird HalloSat eine Minute vor Hörbarkeitsbeginn die Rotorsteuerung und die CAT – Steuerung aktivieren.
Umfassende Informationen zur optimierten Antennensteuerung gibt es hier! |
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Anfahren fest vorgegebener Rotorstellungen
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Ein Klick mit der rechten Maustaste auf das rote Feld öffnet ein Popup Menü. Hier besteht die Möglichkeit, ein weiteres Fenster zu öffnen, das den Benutzern der Rotorsteuerung bereits bekannt ist und die Steuerung des Rotors auf fest vorgegebene Stationen ermöglicht. Die hier verwendete Datenbank ist in den Programmen HalloSat, HalloBeam und HalloRotor dieselbe. Eine Änderung dieser Daten wirkt sich so auf alle Programme aus!
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Hier werden aktuelle Informationen über den ausgewählten Satelliten angezeigt und können ggf. aktualisiert werden. Im Gegensatz zu den Vorversionen von HalloSat 500 hat dieses Fenster keine Bedeutung mehr für Frequenzangaben, alle Einträge haben rein informativen Charakter, sind also für den Programmablauf bedeutungslos. Die Frequenzangaben erfolgen jetzt in den Parameterblättern.
Das Fenster kann im Hauptmenüpunkt „Fenster“ aktiviert oder deaktiviert werden.
Ab der Version HalloSat540 werden beim Keplerdatendownload auch die Satelliten News von HB9SKA geladen. Die Infos über die einzelnen Satelliten werden in den Kopf der Kommentare des jeweiligen Satelliten eingespielt.

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Durch einen Klick auf die rechte Maustaste, kann zwischen der Darstellung des Downlink- (beige) und Uplinkfrequenzversatzes (rosa) gewählt werden. Es wird immer der aktuelle bzw. nächste hörbare Durchgang des gewählten Satelliten dargestellt. Ist der Satellit hörbar, dann ist der vergangene Teil der Hörbarkeitsphase rot, die noch hörbare Teil des Durchgangs grün. Sind in dem aktuellen Parameterblatt Frequenzen eingetragen, dann beziehen sich die Angaben auf diese Frequenzen. Sind keine Bezugsfrequenzen vorhanden, bezieht sich die Angabe auf 1 MHz Grundfrequenz. Die Einheit der Beschriftung ist „Hertz“. Das Fenster kann im Hauptmenüpunkt „Fenster“ aktiviert oder deaktiviert werden. |
Durch einen Klick auf den Hauptmenüpunkt „Parameter“ erscheint ein Fenster mit einem Parameterblatt. Wie allgemein bekannt, funktionieren alle Satelliten unterschiedlich. Einer arbeitet als SSB – Transponder, einer FM – Relais, einer hat eine Bake, einer hat unterschiedliche Uplinkfrequenzbereiche. Um alle diese Möglichkeiten zu erfassen, verfügt HalloSat über Parameterblätter, die diese Eigenschaften beschreiben. Jeder Satellit hat seine eigenen Parameterblätter und davon beliebig viele. So kann z.B. ein Parameterblatt für den Transponderbereich, eines für die Bake und eines für den Digitalkermode angelegt werden.

Diese Blätter dienen dazu, für alle möglichen Funktionen, Betriebarten und Frequenzen des Satelliten eine entsprechende Beschreibung zu erstellen. Jedes Parameterblatt sollte einen markanten Titel bekommen, um daran die hier eingestellte Betriebsart zu identifizieren. Dieser Titel erscheint dann auch in der Kopfleiste des CAT – Steuerungsfensters.
Der mit dem Pfeil gekennzeichnete Wert „Antennenöffnungswinkel“ dient zur optimierten Steuerung der Antenne bei Verwendung eines HaSI- Rotorinterfaces. Weitere Infos hier.
Hier ein Hinweis zur Frequenzangabe: Handelt es sich um einen Transponder, so sind die Eckfrequenzen des Transponders zu benennen. Handelt es sich z.B. um eine Bakenfrequenz oder ein FM – Repeater, dann reicht ein Frequenzeintrag unter „untere Frequenz“. Im folgenden Beispiel die Bakenfrequenz des FO-29:

Für den eigenen Sender bleibt das Feld dann leer. Gleiches gilt auch z.B. für Wettersatelliten.
Diese Angaben werden auch für die CAT – Steuerung benutzt. Die Steuerung greift auf die Angaben des ausgewählten Parameterblattes zurück, ebenso wie die grafische Darstellung der Dopplerverschiebung.
Die Angaben über die Betriebsart (FM, USB, CW,...) sowie Preamp „Ein“ oder „Aus“, Abschwächer und Kompressor werden bei Aktivierung der CAT – Steuerung an das Funkgerät übertragen. Nicht alle Geräte verstehen diese Befehle oder haben diese Funktion erst gar nicht, dann werden die Informationen vom Funkgerät ignoriert.
Unter „Extra“ gibt es die Einstellungen „NR on“ , „NR Level 1..15“ und „ANF on“. Diese Funktionen steuern bei ICOM – Geräten die Funktionen der UT-106 Unit (NR = noice reduction, ANF benötigt längere konstante Signale zur Gleichtonunterdrückung, das ist beim Sat – Betrieb trotz der guten Dopplereffektkompensation nicht zu erwarten).
Die Umschaltung der Funktionen (z.B. Vorverstärker on/off, Kompressor on/off, NR on/off, ANF on/off oder...) können auch während der aktiven CAT – Steuerung vorgenommen werden. Die Änderung wird sofort übernommen.
Beim Wechsel des Parameterblatts wird die CAT – Steuerung deaktiviert.
Wird der Ausgang des Empfängers mit dem Eingang der Soundkarte des Rechners verbunden, dann gibt es die Möglichkeit der Frequenzanalyse des empfangenen Tones. Hierzu mehr im Kapitel „Frequenzanalyse“.
Weiteres s. „MA - Werte“ und „Eingabe ALON und ALAT“.
Wird für die Sendesignalaufbereitung ein Transverter verwendet, dann kann die Differenz zwischen der Transceiverfrequenz und der Sendefrequenz in das Feld „Injection“ eingetragen werden. Hallosat steuert dann den Transceiver entsprechend.
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Wird ein Downkonverter z.B. für den Empfang des 13 cm Bandes eingesetzt, dann wird in dem Feld „Convert to“ die Ausgangsfrequenz des Downkonverters eingetragen. HalloSat steuert dann den Receiver entsprechend. Beispiel: Transponderbereich 2401,200 MHz bis 2401,450 MHz. Als Bezug wird die untere Frequenz des Transponderbereichs gewählt, hier also 2401,200 MHz. Die für diese Frequenz gültige Ausgabefrequenz des Konverters wird in das Feld „Convert to“ eingetragen, in diesem Beispiel also 145,200 MHz. |
Durch einen Mausklick auf die Taste „Löschen“ wird das aktuell sichtbare Parameterblatt gelöscht.
Durch einen Mausklick auf die Taste „Neu“ wird ein neues Parameterblatt angelegt. Das funktioniert nur, wenn das aktuell angezeigte Parameterblatt mit einem Titel versehen wurde.
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CAT = Computer added transceiver. Wichtigstes Ziel ist der totale Ausgleich des Dopplereffektes. Möglichst soll auch die Bedienung des oder der Transceiver gleich bleiben. Diese Grundforderung ist bei allen unterstützen Geräten realisiert, außer bei dem FT736, dieser Transceiver ist bei aktivierter Fernsteuerung nicht mehr bedienbar. Die Daten des gewählten Parameterblattes werden für den gewählten Satelliten in einem permanent eingeblendeten Fenster angezeigt, hier im Bild z.B. der Transponderbereich von FO-29. Die Überschrift dieses Fensters ist der Titel des gewählten Parameterblattes.
Hier jetzt zuerst die detaillierte Beschreibung dieses Fensters:
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Der obere Teil des Fensters zeigt den gewählten Sendebereich die eingestellte Frequenz und die Kalibrierung. Wird z.B. ein Satellit ohne Empfänger gewählt (z.B. ein Wettersatellit), dann erscheint das Sendefenster nicht.
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Hier sind die untere und obere Frequenz des Bereiches eingetragen, die für den Satellitenuplink genutzt werden. Bei FM – Satelliten gibt es nur eine Frequenz, diese wird dann von HalloSat um +-20 kHz erweitert, um eine Änderung der Sendefrequenz zu gestatten, die z.B. dadurch erforderlich wird, weil der Satellitenempfänger bedingt durch Temperaturänderung oder Alterung oder ... seine Empfangsfrequenz verändert. Die Angaben werden aus dem gewählten Parameterblatt entnommen.
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Die aktuelle Sendefrequenz wird durch die eingestellte
Empfangsfrequenz und die Kalibrierung bestimmt. Selbstverständlich ist
diese Frequenz um die aktuelle Dopplershift korrigiert. HalloSat stellt diese
Frequenz an dem Transceiver ein. Der Transceiver zeigt also genau diese
Frequenz auch an. Die Schrittweite beträgt 10 Hz. Der Sendebetrieb wird
bei einigen Geräten zusätzlich angezeigt Die Grafik neben der numerischen Anzeige zeigt den Transponderbereich (blaues Feld) an. Der Zeiger gibt die Lage der Sendefrequenz im Transponderbereich an. Der blaue Bereich verschiebt sich innerhalb des gesamten Feldes in Abhängigkeit von der Dopplershift. Nähert sich der Satellit dem eigenen Standort, wird der blaue Bereich rechts neben der Mitte liegen. Entfernt sich Satellit, verschiebt sich der blaue Bereich nach links.
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Diese Einstellung ist nur für SBB – Uplink erforderlich! Während der eigenen Sendung wird die Sendefrequenz verändert, bis die eigene Stimmlage richtig ist. Die Kalibrierung ist damit erfolgt! Ein Mausklick auf die numerische Anzeige bzw. auf die Taste „Kalibrierung“ öffnet ein Menü von dem aus eine dauerhafte Übernahe der neuen Einstellung möglich ist. Der Schieber kann auch zur Einstellung der Kalibrierung benutzt werden (nicht empfohlen!). Eine gute Einstellmöglichkeit gibt es mit dem Mausrad…
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Der untere Teil des Fensters zeigt den gewählten Empfangsbereich, und die eingestellte Frequenz.
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Hier sind die untere und obere Frequenz des Empfangsbereiches eingetragen. Bei FM – Satelliten gibt es nur eine Frequenz, diese wird dann von HalloSat um +-20 kHz erweitert, um eine Änderung der Empfangsfrequenz zu gestatten, die z.B. erforderlich wird, weil der Satellitenempfänger bedingt durch Temperaturänderung oder Alterung oder ... seine Sendefrequenz verändert.
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Die eingestellte Frequenz wird mit 10 Hz Auflösung eingeblendet. Der Schieber zeigt die Lage der Frequenz im Transponderbereich. Auch wenn keine Abstimmung erfolgt, ändert sich die Frequenz in Abhängigkeit von der Dopplershift. Eine Änderung des Schiebers per Maus auf dem Bildschirm gestattet eine grobe Voreinstellung. Eine gute Einstellmöglichkeit gibt es mit dem Mausrad… RESET setzt die Frequenzen (Uplink und Downlink) auf Bandmitte und die Kalibrierung auf 0. |
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Die Taste für die RIT wird erst sichtbar, wenn die CAT – Steuerung aktiviert ist. Soll nur die Empfangsfrequenz verändert werden, dann muss diese Taste aktiviert werden. Auf keinen Fall darf die RIT – Verstimmung am Transceiver benutzt werden, denn das bringt die Steuerung durcheinander! Bei aktivierter RIT wird eine weitere Anzeige eingeblendet. Hier wird jetzt die Verstimmung des Empfängers angezeigt, hier im Bild 0,97 kHz. Eine Änderung der Frequenz verändert jetzt nur die Empfangsfrequenz, nicht mehr die Sendefrequenz! Ein Mausklick auf die Anzeige setzt die Empfängerverstimmung auf 0 zurück. Bei einer Verstimmung bis +-1 kHz ist die Hintergrundfarbe gelb, bei größerer Verstimmung wechselt sie auf rot. Die maximal mögliche Verstimmung beträgt +-10 kHz.
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Die Taste „cat stop“ unterbricht den Datenverkehr zwischen Transceiver und PC, die Fernsteuerung des Transceivers bleibt weiterhin aktiviert. Es erfolgt eine weitere Berechnung, jedoch keine Steuerung. Das kann zu Demonstrationszwecken genutzt werden, um zu sehen, wie effektiv die Dopplereffektkorrektur funktioniert. Wird die Taste erneut angeklickt, dann wird die Steuerung gleich wieder einsetzen.
Durch einen Klick auf die Taste „Reset“ wird die Frequenzverstimmung auf die Mitte des vorgegebenen Frequenzbereiches gesetzt. Das gilt sowohl für den Empfangsbereich als auch für die Kalibrierung.
Durch einen Klick auf die Taste „CAT on/off“ wird die CAT – Steuerung ein- bzw. ausgeschaltet. Bei eingeschalteter CAT – Steuerung wechselt die Hintergrundfarbe auf grün. Sollte die einzustellende Frequenz außerhalb des vom Transceiver unterstützten Frequenzbereiches liegen, dann wird der Hintergrund rot. Eine gelbe Färbung des Hintergrundes signalisiert, dass der Benutzer bei der Abstimmung den vorgegebenen Frequenzbereich des Satelliten verlassen hat. Diese Farbmarkierungen sind für den Sende- und Empfangsbereich getrennt.
Das Mausrad kann zur Einstellung der Empfangsfrequenz und der Kalibrierung verwendet werden. Dazu muss die gewünschte Frequenzeinstellung „fokussiert“ werden. Das geschieht durch einen Mausklick auf den Zeiger einer der beiden Frequenzanzeigen.
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Wenn eines der beiden Abstimmelemente fokussiert ist, dann wird das Element mit einer gepunkteten Linie umrahmt.
Jetzt kann durch Bewegung des Mausrades die Frequenz geändert werden! Wird mit der linken Maustaste geklickt, dann steht diese Funktion sofort zur Verfügung. Die Frequenzänderung pro Mausradschritt entspricht dann dem voreingestellten Wert, der für die Kalibrierung und Empfangsfrequenz unterschiedlich sein kann. |
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Wird mit der rechten Maustaste auf eines der Elemente geklickt, dann erscheint als erstes ein Popupmenü, in dem der aktuell gewählte Frequenzschritt für das angewählte Element angezeigt wird und ggf. ein anderer Frequenzschritt ausgewählt werden kann. In dem Bild links ist die Empfangsfrequenz als aktuelles Steuerelement ausgewählt (an der gepunkteten Linie um das Element erkennbar). Die Schrittweite pro Mauradschritt beträgt im Moment 200 Hz. |
Der Hauptmenüpunkt „Internet“ gestattet einen Direktzugriff auf Internetseiten, die Informationen zu dem gewählten Satelliten beinhalten. Zum Beispiel wird die Betriebsart des AO-51 von der Kommandostation unterschiedlich eingestellt. Die Einstellungen werden in einem Kalenderblatt veröffentlicht. Mit Hilfe dieser Zugriffsfunktion von HalloSat kann jetzt jederzeit das Kalenderblatt direkt abgerufen werden. Das sieht dann so aus:
- Wähle den Sat AO-51
- Klicke auf den Hauptmenüpunkt „Internet“
- Klicke auf „Kalender“

Das Fenster kann mit der Taste „Close“ in der rechten oberen Ecke geschlossen werden. Ein Klick auf das Fenster ermöglicht das anschließende Scrollen mit dem Mausrad. Für jeden Sat können beliebig viele solcher Internetzugriffe eingegeben werden.
Trotz einer sehr genauen Vorausberechnung der Satellitenbahn und damit verbundenem Ausgleich des Dopplereffektes wird es zu geringen Frequenzabweichung kommen. Bei FO-29, AO-16 und LO-19 habe ich Abweichungen bis maximal 100 Hz gemessen, nach neuer Zeitkorrektur weniger als 20 Hz. Bezogen auf die Dopplershift von ca. 18 kHz bleibt also ein maximaler Fehler von knapp einem Prozent. HalloSat bietet die Möglichkeit, bei bestimmten Modulationsarten diese Abweichung zu korrigieren.
Wird ein Träger eines Senders empfangen und dieser mit einer weiteren Frequenz gemischt, so bildet sich die Differenzfrequenz der beiden Frequenzen als Mischprodukt. Genau das geschieht auch beim Empfang von SSB oder CW – Signalen. Ein CW – Signal ist ein getasteter Träger. Wird eine Frequenz die z.B. genau 800 Hz neben der getasteten Trägerfrequenz liegt zugemischt, dann entsteht ein Ton von 800 Hz, wenn der CW – Sender getastet wird. Ändert sich die Frequenz des CW – Senders, dann ändert sich auch die Frequenz des hörbaren Tons um den gleichen Betrag.
Bezogen auf den Satellitenfunk und die Dopplershift bedeutet das, dass z.B. der Bakenton von FO-29 (CW – Signal) seine Frequenz im Laufe des Überflugs um ca. 18 kHz ändert. Wenn also der Ton am Anfang auf 800 Hz eingestellt wird, dann ist er bereits nach kurzer Zeit nicht mehr hörbar sein, weil sich die Tonfrequenz entsprechend verringert (durch den Dopplereffekt verringert sich die Frequenz im Laufe des Durchgangs). Ein sehr großer Teil dieser Frequenzänderung wird durch die Dopplerkorrektur von HalloSat ausgeglichen, aber es bleibt eben eine kleine Restabweichung, die eingangs erwähnten max. 200 Hz. Wird diese Tonfrequenz gemessen, so kann der Empfänger um den Fehler zusätzlich korrigiert werden. HalloSat hat eine solche Frequenzmessung eingebaut. Wird der Eingang der Soundkarte mit dem NF – Ausgang des Empfängers verbunden, dann kann HalloSat dieses Frequenzgemisch analysieren und ein Frequenzspektrum darstellen und für die zusätzliche Korrektur auswerten. Dies geschieht unter Anwendung der Fourieranalyse und statistischer Methoden. Der Frequenzbereich der Analyse beträgt 100 bis 2400 Hz. Die Filterbandbreite beträgt 20 Hz.
Der Anwender kann die Frequenz des Tons vorgeben, der konstant gehalten werden soll. Da es nicht immer nur ein eindeutiger klarer Ton ist, kann auch der Störabstand zwischen dem Ton und den für die Auswertung unerwünschten Nebengeräuschen vorgegeben werden. Damit ist es möglich, Signale auszuwerten, die regelmäßig wiederkehrend einen Grundton haben. Dazu zählen z.B. CW und FSK – Signale, nicht jedoch die Sprache. Sprachsignale kann HalloSat nicht zur Auswertung nutzen!
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Im Parameterblatt des gewählten Satelliten unter „Frequenzanalyse“ auf „On and control“ klicken. Rechts neben dieser Anzeige wird sich dann eine weitere Eingabemöglichkeit öffnen. Hier können die Mittenfrequenz des zu regelnden Tones und der Störabstand vorgegeben werden. Wird danach die CAT – Steuerung aktiviert, öffnet sich ein weiteres Fenster, in dem das Frequenzspektrum sichtbar ist. |
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Dieser Punkt ist nur OMs interessant, die sich mal mit der Ursachenanalyse des Restfehlers nach Dopplerkorrektur auseinander setzen wollen!
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Einstellung erfolgt wie vor beschrieben, jedoch wird „Record ON“ aktiviert. Im Ordner von HalloSat wird jetzt ein neuer Ordner „records“ angelegt, falls das noch nicht geschehen ist. Die Aufzeichnung erfolgt in einer Textdatei, die den Namen des Satelliten und der aktuellen Orbitnummer trägt. Die Kopfzeile enthält: Datum SatName … 07.07.06 AO-16 Orbit: 85926 AOS: 20:30:31 LOS: 20:43:39 Danach folgen: Zeit Azimut Elevation Offset Offset ist die Frequenzabweichung der Tonfrequenz von dem vorgegebenen Wert, entspricht also dem Restfehler nach Korrektur der Dopplershift. Ursache für diese Abweichung können sein: - Überalterte Keplerdaten - Ungenaue PC – Uhr - Temperaturänderung des Satelliten bedingt durch Wechsel vom Erdschatten ins Sonnenlicht - Ladungsänderung der Satellitenbatterie - Frequenzdrift des eigenen Empfängers - … Die grafische Darstellung der Daten ist z.B. unter EXEL möglich, das könnte dann so aussehen, wie im Bild links. Das Trennzeichen in der Textdatei ist ein TAB, damit ist die Übergabe in andere Programme in den meisten Fällen unproblematisch. Bitte unbedingt beachten: Nicht der absolute Wert der Offsetdaten ist interessant, sondern nur die Veränderung während eine Überflugs! |